Weniger schnarchen, mehr schlafen

By: SleepScore Labs  |  Dezember 10th, 2021

Das störende Geräusch des Schnarchens deines*r Partners*in kann viele Emotionen auslösen: Wut, Frustration und Erschöpfung – um nur einige zu nennen. Und oft kann dein*e Partner*in nichts für die Geräusche, die er*sie im Schlaf von sich gibt. Schnarchen ist eine schwierige Angelegenheit, aber gib nicht auf – denn es gibt Hoffnung. Wenn du oder dein*e Partner*in mit nächtlichem Schnarchen zu kämpfen haben, solltest du diesen Artikel lesen. Wir erläutern einige der typischen Gründe für das Schnarchen, was man gegen das Schnarchen tun kann und wann man einen Arzt aufsuchen sollte, um ernstere Beschwerden im Zusammenhang mit dem Schnarchen zu behandeln.

Häufige Schnarchursachen

Was ist Schnarchen eigentlich? Man schnarcht „wenn Luft an entspannten Muskeln im Rachen vorbeiströmt. und das Gewebe zum Vibrieren bringt“, denn dadurch entstehen diese unangenehmen Geräusche. Oft weiß man selbst nicht, dass man schnarcht, bis ein*e Partner*in oder ein Familienmitglied darauf hinweist. Manchmal ist das Schnarchen auf die Lebensweise und alltägliche Verhaltensweisen zurückzuführen. Die Forschung zeigt, dass Männer häufiger schnarchen als Frauen (42 % der Männer gegenüber 31 % der Frauen). Darüber hinaus gibt es noch einige andere mögliche Ursachen, die für diese nächtlichen Geräusche verantwortlich sein könnten. Der normale Alterungsprozess – Mit zunehmendem Alter werden wir oft schwerer und nehmen im Nackenbereich an Gewicht zu. Dies führt dazu, dass sich der Raum um die Kehle herum verengt. Anatomische Anomalien – Einige von uns haben vergrößerte Mandeln, Nasenpolypen oder eine Nasenscheidewandverkrümmung, die Schnarchen verursachen können. Übergewicht – Eine Gewichtszunahme kann zu einer Vergrößerung des Rachengewebes führen, was die Ursache für das lästige Schnarchen sein kann. Übermäßiger Alkoholkonsum oder bestimmte Medikamente – Erwachsenengetränke entspannen oft die Zungen- und Rachenmuskulatur, wodurch die Wahrscheinlichkeit des Schnarchens steigt. Einige Medikamente können uns auch übermäßig schläfrig und entspannt machen. Allergien, Staub und Tierhaare – Umweltfaktoren wie Allergene in der Luft, die von Staub, Schmutz oder Haustieren stammen, können den Rachen reizen. Mangelnde Flüssigkeitszufuhr – Wenn du dehydriert bist, können dein Mund und deine Nasenwege zu trocken werden, was zu diesen lauten nächtlichen Störungen führt. Infektion oder Krankheit – Schnarchen kann auf eine Infektion der Nebenhöhlen, des Rachens, der Lunge oder der Atemwege zurückzuführen sein. Schlafmangel – Je müder du bist, desto tiefer schläfst du und desto wahrscheinlicher ist es, dass du schnarchst.

Wenn du schnarchst…

Bevor du einen Termin mit deinem Arzt vereinbarst, um dein Schnarchen zu besprechen, kannst du versuchen, einige Veränderungen in deinem Zuhause und an deiner Lebensweise vorzunehmen, um zu sehen, ob sich die Situation verbessert.

  • Versuche abzunehmen.
  • Vermeide große Mengen an Alkohol und bestimmte Medikamente.
  • Wechsle deine Kissen und Laken häufig, um Allergene und Reizstoffe zu reduzieren – und lass Haustiere in ihrem eigenen Bett schlafen.
  • Achte darauf, während des Tages viel Wasser zu trinken.
  • Versuche, regelmäßig mindestens 7-9 Stunden zu schlafen.
  • Ändere die Schlafpositionen: (versuche, auf der Seite zu schlafen, verwende ein Körperkissen oder stütze deinen Kopf mit Kissen ab).
  • Wenn dein Partner gelegentlich schnarcht, solltest du in ein Schallgerät oder Ohrstöpsel investieren.
  • Probiere unsere Lieblingsprodukte gegen das Schnarchen aus!

Wann ist ein Arztbesuch ratsam?

Zwar sind manche Schnarchgeräusche harmlos und lediglich lästig, sie können aber auch ein Anzeichen für etwas Ernsteres sein, etwa für eine Schlafstörung namens obstruktive Schlafapnoe (OSA). Diese Störung tritt auf, wenn du im Schlaf eine oder mehrere Atempausen oder flache Atemzüge hast. Diese Atemaussetzer können von einigen Sekunden bis zu Minuten dauern und bis zu 30 Mal in einer Stunde auftreten. Etwa die Hälfte der Menschen, die laut schnarchen, haben eine obstruktive Schlafapnoe. Die beiden häufigsten gesundheitlichen Auswirkungen des Schnarchens sind Tagesmüdigkeit und Herzerkrankungen. Die folgenden Symptome werden typischerweise mit OSA in Verbindung gebracht.

  • Regelmäßige Tagesmüdigkeit
  • Keuchen, Ersticken oder nächtliche Atemaussetzer
  • Lautes Schnarchen, das deine*n Partner*in aufweckt
  • Halsweh
  • Hoher Blutdruck
  • Schmerzen in der Brust am Abend

Wenn das Schnarchen von diesen anderen Symptomen begleitet wird und du die oben genannten Maßnahmen und Änderungen deiner Lebensweise ausprobiert hast, ohne dass sich dein Schnarchverhalten geändert hat, ist es vielleicht an der Zeit, einen Arzt aufzusuchen. Es ist wichtig, ärztlichen Rat einzuholen, da andere Probleme wie Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Fettleibigkeit, Diabetes und Herzrhythmusstörungen auf Schlafapnoe zurückzuführen sein können. Wenn dein Arzt bei dir eine OSA diagnostiziert, muss diese langfristig behandelt werden. Möglicherweise wird dir ein CPAP-Gerät verschrieben, das du während des Schlafs benutzt. Eventuell ist auch eine Operation die richtige Option oder dir wird dringend eine umfassende Änderung deiner Lebensweise empfohlen, um die Störung erfolgreich zu behandeln.

Lass dir deinen Arztbericht erstellen

Du kannst auch die SleepScore-App oder unser Hauptprodukt, SleepScore Max, verwenden, um deinen Schlaf nachzuverfolgen und zu sehen, wie oft du nachts aufwachst. Wenn du während einer von unseren Beratern festgelegten Wochenzahl nächtliches Aufwachen verzeichnest, erhältst du einen Screener für Schlafapnoe und einen 30-Tage-Arztbericht, damit du deinem Arzt zeigen kannst, wie dein Schlaf aussieht, und einen Dialog über deine Diagnose und Behandlung beginnen kannst. Ganz gleich, ob du unter gelegentlichem schnarchbedingtem Aufwachen leidest oder eine ernstere Schlafstörung wie Schlafapnoe hast – wenn du Maßnahmen gegen dein Schnarchen ergreifst, verhilfst du dir und deiner Familie zu einem besseren Schlaf und gesünderem Leben.

„Snoring and Sleep“. National Sleep Foundation. https://sleepfoundation.org/sleep-disorders-problems/other-sleep-disorders/snoring/page/0/2.
„Snoring Overview“. Mayo Clinic. https://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/snoring/symptoms-causes/syc-20377694.
„Sleep Apnea“. National Heart, Lung, and Blood Institute. https://www.nhlbi.nih.gov/health-topics/sleep-apnea.