Macht dich Schnarchen müde? Tipps zur Schlafqualität

By: SleepScore Labs  |  Dezember 10th, 2021

Schnarchen ist mehr als nur ein lästiges Geräusch, das jemand im Schlaf macht. Es tritt auf, wenn Luft am Gewebe im Rachen vorbeiströmt. Da das Gewebe im Schlaf entspannt ist, vibriert es beim Atmen und verursacht ein schnaubendes oder grunzendes Geräusch. In manchen Fällen handelt es sich lediglich um eine lästige Erscheinung, in anderen Fällen kann es sich um etwas Ernsteres wie Schlafapnoe handeln. Und das ist nicht nur für den Schnarchenden schlimm, sondern kann auch für die Partner*in anstrengend sein, die durch die plötzlichen Geräusche geweckt wird oder bei Schnarchgeräuschen in der Nähe nur schwer einschlafen kann.

Macht dich Schnarchen müde? Tipps zur Schlafqualität

Schnarchen kann zu einem gereizten Hals am Morgen, häufigem Aufwachen in der Nacht, Müdigkeit am nächsten Tag und Kopfschmerzen führen. In einigen Fällen kann dies ein Anzeichen für obstruktive Schlafapnoe sein. Wenn das Schnarchen mit Atempausen während des Schlafs, Erstickungsanfällen, unruhigem Schlaf oder nächtlichen Brustschmerzen einhergeht, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Schnarchende wecken sich manchmal selbst auf, ohne es zu bemerken. Und dies kann mehrmals in der Nacht geschehen, wodurch man häufig kurz aufwacht. So bekommst du möglicherweise weniger REM-Schlaf, der die körperlich und geistig erholsamste Phase des Schlafs ist.

Das Schnarchen deiner Partner*in ist schlecht für euch beide

Neben jemandem zu schlafen, der schnarcht, kann frustrierend und schwierig sein. Oft ist es so, dass ihr beide weniger guten Schlaf bekommt und mit schlechter Laune aufwacht. Beide Partner*innen bemerken möglicherweise Anzeichen von Erschöpfung, Launenhaftigkeit und Konzentrationsschwäche während des Tages. Wenn du schnarchst, solltest du daran denken, dass deiner besseren Hälfte jede Nacht bis zu einer Stunde Schlaf fehlt. Und diese Stunde entscheidet darüber, ob es ein fröhlicher oder miserabler Morgen wird. Mit zunehmendem Alter schnarchen wir jedoch mehr, was bedeutet, dass jeder im Schlafzimmer mit den Jahren noch mehr Schlaf verliert. Eine BSSAA-Studie ergab, dass Schnarchende ihrer Partner*in in einer durchschnittlich langen Beziehung 2 Jahre Schlaf rauben.

Fünf Ursachen des Schnarchens 

  1. Anatomie des Mundes – Kiefer, Zunge, Rachen und Hals können das Schnarchen beeinflussen. Ein Arzt kann feststellen, ob einer dieser Teile deines Körpers für dein Schnarchproblem verantwortlich sein könnte.
  2. Alkohol – Es gibt einen bekannten Zusammenhang zwischen Alkohol und Schnarchen. Alkoholkonsum kann das Problem entweder verursachen oder das Schnarchen verstärken. Die entspannende Wirkung von Alkohol auf Kiefer und Rachen kann die Atemwege blockieren und zu Schnarchen und Schlafstörungen führen.
  3. Nasenprobleme – Menschen, die regelmäßig unter einer verstopften Nase leiden, können zu Gewohnheitsschnarchern werden.
  4. Schlafposition – Wenn bestimmte Körperteile nachts zu stark belastet werden, kann dies zu chronischen Schmerzen führen und möglicherweise ein Auslöser für Schnarchen sein.
  5. Gewichtszunahme – Eine Gewichtszunahme oder Fettleibigkeit kann oft zu Atembeschwerden führen, da das voluminöse Rachengewebe Schnarchen verursachen kann.

Es ist auch schwer für Beziehungen

Abgesehen von den körperlichen Beeinträchtigungen, die Schnarchen mit sich bringen kann, gibt es auch einen psychischen Aspekt. Das Leben ist schon schwer genug, ohne dass man sich darüber ärgern muss, wenn die Partner*in nachts ungewollte Geräusche von sich gibt. Manche Partner*innen entscheiden sich für eine „Schlaftrennung“ (Schlafen in getrennten Zimmern), damit beide Partner*innen besser schlafen können. Aber das ist nicht jedermanns Sache. Maßnahmen zur Lösung von Schnarchproblemen, wie die Verwendung eines Schnarchschutzes, können dazu beitragen, Spannungen zwischen dir und deiner Partner*in im Schlaf abzubauen. Hast du weitere Fragen zum Schnarchen? Sieh dir mehr unserer Artikel an!