4 Wege, wie Du Allergien für einen besseren Schlaf bekämpfen kannst

By: SleepScore Labs  |  November 2nd, 2021

Wenn Frühlingsblumen, Bäume, Gräser und andere Pflanzen in voller Blüte stehen, gehen auch Pollen und zahlreiche andere Allergene um. Viele von uns haben wegen dieser luftgetragenen Partikel juckende Augen und eine laufende Nase. Aber wusstest Du, dass Allergien auch den Schlaf beeinträchtigen können?

Die natürliche Reaktion des Körpers auf Allergene ist die Ausschüttung von Histaminen – eine chemische Reaktion, die verhindern soll, dass diese Fremdkörper in den Blutstrom gelangen. Dieser Abwehrmechanismus des Körpers hat jedoch seinen Preis. Juckende Augen, laufende Nasen, Retronasaler Schleimfluss (Postnasal-Drip-Syndrom) und Husten sind allesamt Allergiesymptome, die den Schlaf stören können.

Diese allgemeine Erkrankung, die auch als „allergische Rhinitis“ (AR) bezeichnetwird, beeinträchtigt Untersuchungen zufolge fast alle Aspekte des Schlafes. Glücklicherweise gibt es Möglichkeiten, diese Nebenwirkungen einzudämmen, sodass Du besser schlafen kannst und letztendlich eine bessere Lebensqualität hast!

So schläfst Du mit Allergien besser

  1. Verbringe weniger Zeit draußen. Das jahreszeitlich bedingte Erblühen der Pflanzenwelt bringt viele luftgetragene Allergene mit sich. Versuche möglichst, den direkten Kontakt zu vermeiden. Wenn es anfängt zu grünen und der Landschaftsgärtner in der Nachbarschaft häufiger den Rasen mäht, solltest Du diese Reizstoffe meiden, indem Du drinnen bleibst. Halte Fenster und Türen geschlossen, um die Menge an Schadstoffen zu reduzieren, die in Deinen Wohnraum eindringen. Beim Arbeiten im Freien kann die Verwendung einer Staubmaske, von Handschuhen und einer Sonnenbrille verhindern, dass Deine Augen, Deine Nase und Dein Hals mit Pollen in Kontakt kommen.
  2. Halte Deinen Wohnraum sauber. Teppiche, Vorhänge und andere Textilien sind ein Magnet für Staub, Tierhautschuppen und andere Allergene. Denke daran, Deine Textilien regelmäßig abzustauben, abzusaugen und zu waschen. So kannst Du verhindern, dass Dein Zuhause übermäßig mit Allergenpartikeln belastet wird. Du kannst die negativen Auswirkungen von Staub und Hautschuppen auf Deine Allergien mit einem Luftreiniger noch weiter verringern.
  3. Nimm ein Antihistaminikum, das nicht müde macht. Viele nicht verschreibungspflichtige Produkte können die Reaktion Deines Körpers auf die Allergene effektiv abmildern. Nasensprays bieten zusätzliche Linderung zu Antihistaminika in Pillen-und Tablettenform. Frage Deinen Arzt oder Deine Ärztin und liesDir die Angaben auf dem Beipackzettel gut durch, da Dich manche Antihistaminika müde machen können. Bei starken Allergien kann Dir Dein Arzt oder Deine Ärztin eine stärkere Behandlung verschreiben, wie z.B. monatliche Injektionen, mit denen die Resistenz Deines Körpers gegen bestimmte Allergene aufgebaut wird.
  4. Plane voraus. Sobald Dein Körper Allergenen ausgesetzt ist und auf diese Reize reagiert, ist es schwer, die Symptome zu reduzieren. Wenn Du weißt, dass Du Dichin einer Umgebung mit einer starken Pollenbelastung aufhalten wirst, solltest Du vorher ein Antihistaminikum nehmen. Wenn Deine Allergien besonders stark sind, kannst Du dies in der schlimmsten Phase derAllergiesaison in Deine tägliche Routine integrieren. Viele Medikamente wirken für 24 Stunden und bieten Linderung für den ganzen Tag. Sprich immer mit Deinem Arzt oder Deiner Ärztin, bevor Du ein neues Medikament einnimmst.

Glücklicherweise nehmen die Pollenzahlen mit Beginn des Sommers allmählich ab und damit wahrscheinlich auch Deine Allergien. Bis dahin können Dir diese vier Tricks Linderung verschaffen, sodass Du den Schlaf bekommst, den Du brauchst!